Samstag, März 07, 2009

The Ansonia

Kapitel 158

Nach den ganzen Schiffen, Eisenbahnen und Brücken jetzt mal wieder ein Gebäude, zur Abwechslung mal eins, welches schon alt ist, aber noch steht.

Das Ansonia befindet sich auf der Upper West Side in Manhattan an der Adresse 2109 Broadway zwischen der 73rd und 74th Street. Ursprünglich war es durch William Earle Dodge Stokes (1852-1926) als Hotel gebaut worden. Dieser war sowohl Erbe in der Kupferdynastie der Phelps-Dogde als auch Gesellschafter in der Ansonia Clock Company, die offensichtlich Patin für das Gebäude werden sollte. 1899 beauftragte Stokes den Architekten Paul E. Duboy (1857-1907), um das größte und großartigste Hotel in Manhattan zu bauen.

Das Ansonia war als Wohnhotel konzipiert. Die Gäste lebten in luxuriösen Apartments mit mehreren Schlafzimmern, Salons, Bibliotheken und Esszimmern, die oft rund oder auch oval waren. Die Apartments ermöglichten damals noch beieidruckende Blicke in Richtung Norden und Süden entlang des Broadways und verfügten über hohe Decken, elegante Stuckarbeiten und
Fenstererker.

Das Ansonia bot auch ein paar schmalere Einheiten an mit einem Schlafzimmer, einem Salon und Bad, aber ohne Küche. Es verfügte über eine zentrale Küche für das ganze Hotel und Servierküchen auf jeder Etage, so dass die Bewohner den Service von professionellen Köchen in Anspruch nehmen konnten, während sie in ihren eigenen Apartments speisten. Neben dem üblichen Angebot an Teestuben, Restaurants und einem großen Ballsaal besaß das Ansonia als Attraktionen noch Türkische Bäder und einen Brunnen in der Lobby mit lebenden Seehunden.

Es wurde zwischen 1899 und 1904 erbaut und war das erste Hotel mit Air Condition in New York. Es basiert auf einem 18stöckigen Stahlrahmengerüst und wurde von außen im Beaux-Art-Stil dekoriert mit einem Mansardendach im Pariser Stil. Ein prägnantes Merkmal sind die runden Türme an den Ecken. Das Ansonia besaß eine offene Treppe, die hinaufführte zu einer großen Lichtkuppel an der Decke, eher ungewöhnlich für Gebäude in Manhattan. Die Korridore im Inneren waren vermutlich die breitesten in der gesamten Stadt. Einige Jahre lang hielt Stokes mehrere Farmtiere auf dem Dach des Gebäudes in der Nähe seines persönlichen Apartments. Das Gebäude verfügte unüblicherweise nämlich auch über einen Rinderaufzug, der es möglich machte, Milchkühe auf das Dach zu befördern.

Im Ansonia wohnten zahlreiche berühmte Gäste, darunter der Baseball-Champion Babe Ruth, der Schriftsteller Theodore Dreiser, der Dirigent Arturo Toscanini, der Komponist Igor Stravinsky und der italienische Tenor Enrico Caruso, der das Hotel wegen seiner dicken Wände als Residenz wählte.

Bis zur Mitte des letzten Jahrhunders waren die meisten großen Apartments in kleine Studios und in Einheiten mit einem Schlafzimmer aufgeteilt worden, in denen aber die ursprünglichen architektonischen Details erhalten blieben. Als in den 1960ern kurzzeitig über einen Abriss des Gebäudes nachgedacht wurde, stieß dieses auf den erfolgreichen Widerstand seiner zahlreichen musikalischen und künstlerischen Bewohner.

In den 1960ern und 70ern befand sich im Keller des Gebäudes ein berühmter Gay Club mit dem Namen "Continental Baths", der 1977 in einen Club namens "Plato's Retreat" umgewandelt wurde, dieses mal ein heterosexueller Swingerclub. Bette Midler begann ihres Gesangskarriere in den "Continental Baths".

1992 fand eine Umwandlung des Ansonias von einem Hotel in ein Apartment-Gebäude mit Eigentumswohnungen statt, das über 430 Wohnungen verfügte. Bis 2007 waren die meisten der mietezahlenden Bewohner ausgezogen und kleine Apartments wurden an Investoren verkauft, die wiederum Gruppen kleiner Wohnungen erwarben, um sie zusammenzufügen und den Glanz der großen Apartments aus der glorreichen Tagen des Gebäudes wiederherzustellen.

Die Kommerzbank-Filiale im Erdgeschoß führt vor ihrem Eingang ein Video vor, das die Geschichte des Ansonias dokumentiert.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass in diesem palastähnlichen Bau vermutlich auch ein paar Geister zu Hause sind. Die bekannteste Geschichte hat mit den Aufzügen zu tun. Leute behaupteten, sie hätten in einem Aufzug mit offenen Türen zwei Pärchen gesehen, die altertümlich im Edwardinischen Stil gekleidet waren. Sie hätten sie eingeladen, mit zu "der Party" zu kommen. Es wird gesagt, dass der Aufzug auch losfuhr, nachdem die Tür sich geschlossen hatte. Einige Bewohner haben bezeugt, dass eine Party im 17 Stockwerk stattgefunden habe. Diese Etage war ursprünglich für die Unterkünfte des Personals errichtet worden, mittlerweile aber befindet sich auch hier eine Wohnetage mit interessant zugeschnittenen Apartments, teilweise mit Bullaugen-Fenstern und mit großartigen Ausblicken. Die Geister auf dem Weg zur Party sollen übrigens sehr freundlich sein.

Zur Abrundung und Erinnerung an die goldenen Zeiten noch eine historische Speisekarte des Ansonias für das Dinner vom 13. Januar 1907:

Links:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Ansonia
http://www.nyc-architecture.com/UWS/UWS031.htm
http://digitalgallery.nypl.org/nypldigital/dgkeysearchresult.cfm?keyword=ansonia
http://www.jamd.com/image/g/51756487



Ein aktueller Blick auf den Standort des Ansonias verrät, dass zurzeit gerade wieder Renovierungsarbeiten an der Fassade durchgeführt werden.


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Sonntag, März 01, 2009

Unter dem Hudson River 1908...

Kapitel 157

...wurde dieses Bild aufgenommen, welches die Innenansicht eines der Züge zeigt, die ab 1908 zwischen New Jersey (Hoboken) und Manhattan (Hudson Terminal) verkehrten und dabei durch einen Tunnel unter dem Hudson River hindurchfuhren.

Quelle:
http://www.shorpy.com/node/4902

North Hudson County Railway

Kapitel 156

Beim Stöbern auf der Seite maggieblanck.com, die schon als Quelle für das Hoboken Disaster diente, bin ich auf ein altes Verkehrsmittel gestoßen, welches den Bewohnern von New Jersey in der Zeit von 1886 bis 1949 half, den Höhenunterschied zwischen Fähranlegern und den Jersey City Heights auf bequeme Weise zu überwinden.
Eine steile Hügelkette, die sogenannten "Palisades" unterbricht das Land entlang der West Bank am Hudson River, gegenüber von New York City.

Der industrielle Teil von Hoboken unten auf dem niedrigem Wiesenland entlang des Flusses gelegen, verfügte über eine wichtige Fährverbindung nach Manhattan. Oberhalb von Hoboken auf den Palisades befinden sich die Jersey City Heights, eine Wohngegend. Frühe Versuche, die Fähranleger mit dem Wohngebiet zu verbinden, beruhten auf Dampf- und Pferdekraft entlang indirekter Routen. Die Fahrt mit einer von 4 Pferden gezogenen Kutsche dauerte zum Beispiel 20 Minuten, um von der Fähre bis auf den Gipfel der Heights zu gelangen.

Der Zugang zum oberen Rand der Palisades verbesserte sich ab 1873, als die North Hudson County Railway eine 400 Fuß lange Standseilbahn errichtete, mit der Pferdewagen die 100 Fuß hinauf zum Gipfel des Hügels gezogen wurden. Die vollständige Reise von der Fähre bis zum Gipfel dauerte 10 Minuten, die Abwärtsfahrt dagegen 1 Minute. Seilbahnen mit Gegengewichten unterliegen aufgrund der Natur ihrer Konstruktion einer Begrenzung in Bezug auf die Menge an Verkehr, die sie bewältigen können. Deshalb suchte die North Hudson County Railway auf Dauer nach einer besseren Lösung.

Das Unternehmen entschied sich schließlich für den Bau einer Hochbahn (elevated railroad) mit Kabelantrieb. Diese verkürzte die Reise von der Fähre an die Spitze des Hügels auf die Dauer von 5 Minuten. Die eisernen Türme waren auf auf Fundamenten aus Blaustein (eine Art Dolerit) und Backstein errichtet, welche wiederum durch Gruppen von Holzpfählen stabilisiert wurden. Tiefe Pfähle waren unbedingt notwendig, um Standfestigkeit auf dem weichen Wiesenland zu erhalten. Die Befestigungen, mit denen die Züge an das Kabel geklemmt wurden, waren schwer und kraftvoll, mit drei Fuß großen Klammern. Vor und hinter jeder Befestigung befand sich noch ein Paar Klauen, die herabgelassen werden konnten, um das Kabel zu packen. Diese unübliche Vorrichtung beschädigte wahrscheinlich die Kabel. Deshalb benutzte der Betreiber das dickste Kabel, welches zu jener Zeit in der Industrie erhältlich war.

Bei Annäherung an das Fährterminal lösten sich die Wagen vom Kabel und fuhren im Leerlauf in die Station, wobei sie vom Abwärtsgleis zum Aufwärtsgleis wechselten. Das Gleis in der Station wurde von breiten Plattformen flankiert. Ankommende Passagiere benutzen die Fronttür, um auf die eine der beiden Plattformen hinauszutreten. Zur gleichen Zeit benutzen die abfahrenden Passagiere die hinten gelegende Tür, um den Wagen von der anderen Plattform aus zu betreten. Auf diese Weise konnte ein Wagen innerhalb einer Minute ent- und beladen werden. Da sich das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem richtigen Gleis befand, konnte der "Gripman" (der Klammermann) das Kabel packen und die Abfahrt des Zuges einleiten.

Ab dem 28.01.1886 nahm die erste Hochbahn in New Jersey ihren Betrieb auf. Die Züge fuhren zunächst nur 7 Stunden pro Tag über das Viadukt: von 7 bis 10:00 Uhr am Morgen und von 15 bis 19:00 Uhr am Abend. Jeder Zug hatte 4 Wagen und fuhr in Abständen von 10 Minuten. Der Höhenunterschied wurde innerhalb von 5 Minuten überwunden und die Wagen waren stets voll. Ab März wurde der Betrieb auf der alten Pferdebahn eingestellt und die Wagen der Hochbahn verkehrten während in kurzen Abständen über den gesamten Tag hinweg und auch während des größten Teils der Nacht.

1892 wurde die Hochbahn elektrifiziert und ihre Wagen befuhren das Viadukt bis 1949. Im Jahr 1950 schließlich fand der Abriss statt.

John H. Bonn, der die Transitunternehmen gegründet hatte, die 1859 in die North Hudson County Railway übergingen, stammte übrigens aus Deutschland. Er wurde 1829 in Norden, Ostfriesland, geboren. Während der "Kabel-Ära" war er Präsident der North Hudson County Railway.

Quellenlinks:
http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=35828214
http://www.cable-car-guy.com/html/ccnynj.html
http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9D07E3DF1E38E033A2575AC2A9679C94679FD7CF
http://el-list.railfan.net/archives/
http://www.catskillarchive.com/rrextra/hoboken.Html

Broadway Bridges

Kapitel 155

Ein kurzes Kapitel widme ich den alten und schon längst nicht mehr vorhandenen Fußgängerbrücken, die im 19. Jahrhundert das Überqueren des Broadways erleichterten. Die auf dem oberen Bild dargestellte Verkehrssituation sieht gar nicht so dramatisch aus, erst das untere Bild verdeutlicht anschaulich, warum die Fußgängerbrücken notwendig waren.

Die obere Brücke nannte sich "The Loew Bridge" und befand sich an der Ecke Broadway / Fulton Street. Die Kirche hinter der Brücke ist die St. Pauls Chapel, das größere Gebäude im Anschluss das Astor House. Das Bild stammt aus dem Jahr 1868. Der vorletzte Quellenlink führt zu einem Leserbrief, der am 20.12.1868 in der New York Times veröffentlicht wurde und sich mit der Loew Bridge befasst, vermutlich mit dem geplanten Abriß, so ganz bin ich noch nicht dahinter gekommen.

In Bezug auf den Standort der "Genin's Bridge" bin ich mir nicht ganz sicher, aber es handelt sich entweder um denselben Standort wie bei der "Loew Brigde" oder um einen, der in unmittelbarer Nähe lag. Der Park / Baum, der auf der rechten Seite zu sehen ist, dürfte zum Gelände der St. Pauls Chapel gehören. Die Brücke ist offensichtlich nach "Genin's Hat Shop" benannt, den man auf der linken Seite der Brücke erkennen kann. Laut zeitgenössischen Quellen lag dieser Hutladen in unmittelbarer Nähe zu Barnum's American Museum, welches wiederum an der Ecke Broadway / Ann Street zu finden war, also nur einen Block weiter nördlich von der Fulton Street aus gesehen. Das Bild der Genin's Bridge stammt vom 25. Dezember 1852. Von der Chronologie wäre es also vielleicht möglich, dass die "Loew Bridge" die Nachfolgerin der "Genin's Bridge" war.

Nachtrag: Bei einer anderen Recherche habe ich in der NYPL Digital Gallery mit den Suchbegriffen "Fulton" und "Broadway" unerwartet noch mehr Bilder von der / den alten Brücken am Broadway aufgetrieben, dieses Mal sogar Fotomaterial.

Ohne Datumsangabe war diese alte Photographie der Fulton Street Bridge. Mit Blick auf das Bild der Loew's Bridge möchte ich meinen, dass hier dieselbe Brücke zu sehen ist. Im Hintergrund ist wieder die St. Pauls Chapel zu erkennen und ebenso das Astor House.

Die nächste Aufnahme, datiert auf die Jahre 1866-68, zeigt das gleiche Szenario. Hier ist der Begleittext etwas ergiebiger. Danach ist hier die Westseite des Broadways abgebildet, zwischen Fulton und Vesey Street. Im Hintergrund sehen wir wieder das Astor House sowie weitere Gebäude am Broadway zu einer Zeit, kurz nachdem Barnum's American Museum auf der anderen Straßenseite den Flammen zum Opfer gefallen war.


Zum Schluss gibt es noch zwei schöne alte Stereo Cards, die ebenfalls die Brücke abbilden. (Nachtrag Ende 16/08/09)


Links:
http://digitalgallery.nypl.org/nypldigital/dgkeysearchdetail.cfm?trg=1&strucID=709030&imageID=800588&word=Bridges%20%2D%2D%20New%20York%20%28State%29%20%2D%2D%20New%20York%20%2D%2D%20To%201899&s=3&notword=&d=&c=&f=2&k=0&lWord=&lField=&sScope=&sLevel=&sLabel=&total=10&num=0&imgs=20&pNum=&pos=9
http://digitalgallery.nypl.org/nypldigital/dgkeysearchdetail.cfm?trg=1&strucID=705933&imageID=810021&word=Bridges%20%2D%2D%20New%20York%20%28State%29%20%2D%2D%20New%20York%20%2D%2D%20To%201899&s=3&notword=&d=&c=&f=2&k=0&lWord=&lField=&sScope=&sLevel=&sLabel=&total=10&num=0&imgs=20&pNum=&pos=1
http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9401E7D8113AEF34BC4851DFB4678383679FDE
http://www.nypl.org/research/chss/spe/art/print/exhibits/movingup/labeliii.htm

Inhaltsverzeichnis März 2009 bis August 2009

Kap 155
Broadway Bridges
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/fugangerbrucken-in-nyc-19-jahrhundert.html


Kap 156
North Hudson County Railway
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/north-hudson-county-railway.html


Kap 157
Unter dem Hudson River 1908
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/unter-dem-hudson-river-1908.html


Kap 158
The Ansonia
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/ansonia.html


Kap 159
The Chatham Square (ca. 1910)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/chatham-square-ca-1910.html


Kap 160
Manhattan Bridge (1936)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/williamsburg-bridge.html


Kap 161 VIDEO
The Excellents – Coney Island Baby
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/patrick-cleandenim-so-you-think-youre.html


Kap 162
New York City Paleozoic Museum
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/new-york-city-paleozoic-museum.html


Kap 163 VIDEO
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/cagney-lacey-season-1-intro.html
Cagney & Lacey Season 1 – Intro


Kap 164 VIDEO
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/frankenstein-1910.html
Frankenstein 1910


Kap 165 VIDEO
Little Shop of Horrors - Originalende
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/little-shop-of-horrors-originalende.html


Kap 166
Die verlorenen Drei
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/03/die-verlorenen-drei.html


Kap 167
Der Brand des Equitable Buildings 1912
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/der-brand-des-equitable-buildings-1912.html


Kap 168
Jack Brod ist tot
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/jack-brod-ist-tot.html


Kap 169
Standard Oil und Welles Building
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/standard-oil-building-und-welles.html


Kap 170
Auf der Spur des Tower Buildings
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/auf-der-spur-des-tower-buildings.html


Kap 171
Ecke Beaver Street und William Street 1890
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/ecke-beaver-street-william-street-1890.html


Kap 172
John Wolfe Building
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/john-wolfe-building.html


Kap 173
Five Points
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/five-points.html


Kap 174
Madison Square 1908
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/madison-square-1908.html


Kap 175 VIDEO
Driving around New York City 1928
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/04/driving-around-new-york-city-1928.html


Kap 176
The Greater New York Quartette – My old Kentucky home
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/greater-new-york-quartette-my-old.html


Kap 177
Broadway / East 14th Street 1910
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/broadway-east-14th-street-1910.html


Kap 178 VIDEO
Night on Earth
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/night-on-earth.html


Kap 179
Equitable Building – Part 3 – The New Building
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/equitable-building-part-2-new-building.html


Der Tempel auf dem Dach
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/der-tempel-auf-dem-dach.html


Kap 180 VIDEO
King Kong und die weiße Frau
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/king-kong-und-die-weie-frau.html


Kap 181 VIDEO
Sky Captain and the World of Tomorrow
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/sky-captain-and-world-of-tomorrow.html


Kap 182 VIDEO
Scycrapers of New York City 1903
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/skyscrapers-of-new-york-city-1903.html


Kap 183
Decker Building revisited
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/05/decker-building-revisited.html


Kap 184
Columbia Building
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/columbia-building.html


Bedloe’s Island
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/bedloes-island.html


Kap 185 VIDEO
Flug über Manhattan (vor dem 11. September)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/flug-uber-manhattan-vor-dem-11.html


Kap 186 auch VIDEO
More Trips to Coney Island
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/more-trips-to-coney-island.html


Kap 187
Herald Square – Times Square 1909
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/herald-square-times-square-1909.html


Kap 188
Great Blizzard of 1888
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/great-blizzard-of-1888.html


Südmanhattan 1953
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/sudmanhattan-1953.html

Roosevelt Island 2006
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/roosevelt-island-2006.html

Manhattan 1913
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/manhattan-1913.html


Kap 189
Canal Street – The Early Years
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/06/canal-street-early-years.html

(Russische Seite)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/blog-post.html


Kap 190
Ecke Broadway / 30th Street 1910
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/ecke-broadway-30th-street-1910.html


Kap 191
Financial District May 1904
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/financial-district-may-1904.html


Kap 192
Das Ende des Gillender Buildings und des Stevens Buildings (1910)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/das-ende-des-gillender-buildings-und.html


Manhattan 1890
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/manhattan-1890.html


Kap 193
Long before Gillender
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/long-before-gillender-building.html


Kap 194
Great Fire of New York 1835
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/great-fire-of-new-york-1835.html


Kap 195
Before Gillender came
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/before-gillender-came.html


Kap 196
Torch of the Statue
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/torch-of-statue.html


South Manhattan 1892
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/south-manhattan-1892.html

Singer Building Link
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/07/singer-building-link.html


Kap 197
The Gillender Years
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/gillender-years.html


Gillender Collection
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/gillender-collection.html

Park Avenue zwischen 50th und 56th Street (1905)
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/park-avenue-zwischen-50th-und-56th.html


Kap 198
Im Inneren des Singer Buildings
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/im-inneren-des-singer-buildings.html


Kap 199
Ecke Liberty Street / Broadway
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/ecke-liberty-street-broadway.html


Nieuw Amsterdam – New York
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/nieuw-amsterdam-new-york.html


Kap 200
A trip into the past of Ground Zero
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/trip-into-past-of-ground-zero.html


Miss Liberty 1894
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/miss-liberty-1894.html


Kap 201
A trip into the past of Ground Zero 2
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/trip-into-past-of-ground-zero-2.html


New York City in der Dunkelheit 1935
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/new-york-city-in-der-dunkelheit-1935.html

Manhatta - Projekt
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/mannahatta-projekt.html

New York City in Farbe
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/new-york-city-in-farbe.html

Manhattan 1933
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/manhattan-1933.html

New York Ripper – Opening Scene
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/new-york-ripper-opening-scene.html


Kap 202
Brooklyn Theater Fire
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/brooklyn-theater-fire.html


Ellis Island 1903
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/08/ellis-island-1903.html
















Samstag, Februar 21, 2009

New York City im Oktober 1970

Kapitel 154

Knapp 40 Jahre alt sind diese Aufnahmen, die im Oktober 1970 an unterschiedlichen Orten in New York City entstanden. Die Bilder stammen von Richard Friedman aus Oakland, Kalifornien.



The Great Hoboken Pier Fire of 1900

Kapitel 153

Bei den Bildrecherchen zum Marie Lemke - Kapitel (Kapitel 110) im vergangenen Juli bin ich auf der Suche nach Bildern von Fähren, die zur letzten Jahrhundertwende zwischen New Jersey und Manhattan verkehrten, auf diese längst vergangene und vergessene Brandkatastrophe im Hafen von New York gestoßen, die sich wenige Jahre vor der General Slocum-Katastrophe ereignete.

Es gibt einige umfangreiche englischsprachige Seiten zu diesem Ereignis, als am 30. Juni 1900 die Piers der "Norddeutschen Lloyd" in Hoboken, New Jersey, lichterloh in Flammen standen. Allerdings bin ich immer wieder vor der notwendigen umfangreichen Übersetzungsarbeit zurückgeschreckt. In dieser Woche fand ich dann über Umwege einen zeitgenössischen Artikel aus der Tageszeitung "Innsbrucker Nachrichten", die am Dienstag, den 03.07.1900 ausführlich über den Brand berichtet hatte. Auch wenn dieser Bericht manchmal eine klare Gliederung vermissen lässt, widersprüchliche Informationen enthält und einige Wiederholungen aufweist, so informiert er jedoch ausführlich über die dramatischen Geschehnisse am Hudson River, weshalb ich ihn abgeschrieben habe und nun hier präsentieren möchte.

Damit schließt die kleine Marie-Lemke-Trilogie quasi mit einem Prequel, denn das Hoboken Pier Fire ereignete sich fast auf den Tag eineinhalb Jahre vor ihrer Ankunft in New York. Der Passagierdampfer, auf dem sie nach Übersee reiste, die "Kaiser Wilhelm der Große", war aber bei dem Feuer in Hoboken auch anwesend und wurde durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Innsbrucker Nachrichten - Dienstag, den 03.07.1900

GROSSES BRANDUNGLÜCK IM HAFEN VON NEW YORK

Eine furchtbare Schiffskatastrophe, die furchtbarste in der Geschichte New Yorks, hat sich am 30. Juni Nachmittag im Dock des Norddeutschen Lloyd in Hoboken, dem Landungsplatz atlantischer Dampferlinien bei New York, wie bereits gestern in Kürze berichtet wurde, ereignet. Nachmittags gegen vier Uhr entstand, während die Quais von Menschen überfüllt waren, Feuer. Es wurde unter einigen Ballen Baumwolle zuerst bemerkt. Die Ursache ist noch unbekannt, man nimmt an, sie sei in der Explosion eines Gefäßes mit Kohlensäure zu suchen.

Der Brand verbreitete sich mit rasender Schnelligkeit. Außer drei Lichterschiffen und einem Frachtdampfer mussten die Dampfer „Main“, „Bremen“ und „Saale“, sowie der Schnelldampfer „Kaiser Wilhelm der Große“ aus den Docks auf die Mitte des Flusses geschleppt werden. Inzwischen griff das Feuer weiter um sich und zerstörte alle Gebäude, während aus dem Feuermeer die Detonationen der Explosionen der in den Speichern aufgestapelten Ölfässer erschollen. Eine große Anzahl von Matrosen der brennenden Schiffe sprang ins Wasser.

Das Feuer auf dem „Kaiser Wilhelm“ konnte bald gelöscht werden, die „Saale“ und der „Main“ dagegen brannten bis zur Wasserlinie ab. Das ganze Quai-System des Norddeutschen Lloyd ist vom Feuer zerstört. Die Hamburg-Amerika-Linie sprengte ihre Piers mit Dynamit in die Luft, um eine weitere Ausbreitung der Feuersbrunst zu verhindern. Der Inspector des Norddeutschen Lloyd in New York, welcher die Überführung von Passagieren auf die Rettungsschiffe leitete, wird vermisst.

An Bord der „Bremen“ und „Saale“ spielten sich furchtbare Scenen ab. Von der „Saale“ sollen 70 Mann der Besatzung, darunter Capitän Mirow und namentlich Heizer und Maschinisten umgekommen sein. Der „Main“ soll 73 Todte und 60 Fehlende zu verzeichnen haben. Der muthmaßliche Verlust an Menschenleben auf der „Bremen“ beträgt 100 Mann. Der genaue Verlust an Menschenleben in den Docks von Hoboken kann noch nicht angegeben werden. Die Schätzung geht bis 250 Personen. Man sagt, zwischen 250 und 350 seien verletzt. Der Schaden ist ungeheuer und wird auf 10 bis 20 Millionen Dollar geschätzt. Infolge der herrschenden Verwirrung variieren die Zahlen sehr.

Das Wasser soll so voll von Leichen sein, wie der Strand von Coney Island voll von Badenden zu sein pflegt. Ein Augenzeuge sah Dutzende von Leuten, die versuchten, durch die Luken der brennenden Schiffe zu klettern. Wie man der „Frankfurter Zeitung“ aus New York telegraphiert, waren innerhalb weniger Minuten 750 Dockarbeiter und 100 andere Leute abgeschnitten.

Samstag ist der Tag, an dem die Dampfer besucht werden; infolge dessen waren die Docks voll von Männern, Frauen und Kindern. Hunderte sprangen in das Wasser und viele entkamen auf wunderbare Weise. Das Feuer wurde erst in Pier Nr. 3 in einigen Ballen Baumwolle entdeckt. Eine große Anzahl Fässer Whisky lag dicht dabei. Sie fingen Feuer und explodierten. Explosion folgte auf Explosion, und das Feuer verbreitete sich mit unglaublicher Schnelligkeit. Die Wasserfront der Stadt Hoboken war oft in Gefahr, als das Feuer auf seiner Höhe war. Vom Strande aus war der Anblick schauerlich und Hunderttausende von Newyorkern sahen zu.

Die Rettung des gewaltigen Dampfers „Kaiser Wilhelm der Große“ war ein besonders glänzendes Stück Arbeit. Die meisten Officiere desselben waren an Bord und als Alarm gegeben wurde, nahmen sie sofort ihre Posten ein. Capitän Engelhardt rief die Commandos bezüglich Durchschneiden der Taue und Bewegung der Schleppdampfer. Matrosen mit Schläuchen und Handgranaten schützten unter eigener Lebensgefahr die Seiten des Dampfers. Leinwand und Holzwerk des Dampfers fing oft Feuer, und wären die Matrosen weniger schnell bei der Hand gewesen, so wäre das Schiff nicht gerettet worden.

Officiere und Mannschaft retteten, nachdem sie das Schiff in den Fluss hinausgebracht hatten, viele Leute von der „Saale“. Auf wundersame Weise entkamen unter anderem 29 Heizer aus dem Heizraum der „Saale“. Dieser Dampfer wurde in den Fluss hinausgeschleppt, während Dutzende von Menschen sich an sein Steuerruder klammerten. Schwimmende Dampfspritzen bekämpften das Feuer vier Stunden lang, während die Heizer im Heizraum dem Tod durch Feuer und Wasser entgegensahen.

Schließlich stiegen sie einander auf die Schultern, bildeten so ein lebendes Seil und zogen einander in Sicherheit hinauf. Doch heißt es, dass 70 andere unter Schrecken, die nicht zu beschreiben sind, ums Leben kamen. Man glaubt, Capitän Mirow ist unter den letztern. Der Dampfer „Main“ wurde beinahe zerstört, während er im Dock lag. Um Mitternacht wurde er in den Fluss hinausgezogen, während es in seinem Inneren noch brannte. Mann sah, als der „Main“ hinausgeschleppt wurde, deutlich Leichen auf seinem Verdeck.

Der „Frankfurter Zeitung“ wird über London telegraphiert, dass man noch nachts verzweifelte Menschen an den Luken des Dampfers „Main“ pochen hörte, aber die Schiffscapitäne und Kahnführer erklärten die Rettung für unmöglich, da sie nur ihr eigenes Leben in Gefahr bringen würden. Der Dampfer „Saale“ war nach Boston bestimmt, wo er eine größere Kirchengesellschaft zur Ausstellung an Bord nehmen sollte. Schon hier waren manche Frauen und Männer und viele Besucher an Bord. Vielleicht 80 verbrannten, auch 50 Heizer, sowie Capitän Mirow.

Als die Boote zur Rettung bei der nur an einer Stelle brennenden Bremen anlangten, sprangen so viele in dieselben, dass sie kenterten und Dutzende ertranken, während vielleicht fünfzig den Feuertod erlitten. Noch bis Mitternacht wurden lebende Menschen aus dem North River gezogen. Die Mannschaften der „Bremer“ Linie hielten sich ausgezeichnet, und die Hamburger Linie setzte sofort alle Rettungsboote aus und that alles, um die Menschen zu retten, indessen die Capitäne mancher kleinen Fahrzeuge sich schändlich benahmen, da sie erst Geld verlangten, bevor sie ans Rettungswerk gingen.

New Yorker Kabeldepeschen desselben Blattes berichten: Die Scenen auf der „Saale“ waren furchtbar. Das Schiff sank sehr schnell und aus allen Portluken streckten sich Arme und Köpfe, deren Inhaber sich vergeblich bemühten, den Leib durchzuzwängen. Schneller und schneller sank das Schiff, herzzerreißend tönten die Rufe der Unglücklichen. Ein Priester auf einem Schleppboot ertheilte den dem Tode Geweihten den letzten Segen, über denen die bald höher werdenden Fluthen zusammenschlugen. – Der Generalagent des „Nordd. Loyd“, Schwab, erklärte, dass alle geretteten Mannschaften Dienstag nach Deutschland zurückgehen.

Die Liste der Umgekommenen ist noch nicht zu erlangen, da zehn Hospitäler voller Verletzter liegen, deren Namen häufig noch unermittelt sind. Schwab sagt, die Angaben betreffs der Besucherzahl auf den Schiffen seien übertrieben. Der Friedensrichter Quinn von Hoboken erklärt, er habe 30 Menschen unter einem Dock ertrinken sehen. Das „Evening Journal“ gibt die Zahl der Todten auf 572, „Evening World“ auf 350, die der Verletzten auf 250 an. Die Gesammtmannschaft der verbrannten Schiffe beträgt 1000, von denen viele Landurlaub hatten.

Tausende umstehen die Brandstätte, wo die Feuerwehr noch mit dem ganzen Löschapparat arbeitet. Mehrere nahe den Docks wohnhafte Bürger erklären, dass die Zahl der Todten höher ist als man vermuthe, da allein auf dem Dampfer „Main“ 200 Besucher waren. Dieser Dampfer war ganz neu, daher die große Anziehungskraft für die Besucher, namentlich Samstag nachmittags, wenn die Geschäfte sehr früh schließen. Außer den erwähnten Schiffen sind noch 19 kleinere Fahrzeuge zerstört.

Die „Saale“ ist ein Schnelldampfer mit 9500 Pferdekräften und 134 Metern Länge; er wurde 1886 erbaut und lief am 21. vor. Monats von Bremen kommend in New York ein. Der Doppelschraubendampfer „Bremen“, 1897 erbaut, kam am 27. Juni an, und der große Reisedampfer des „Nordd. Lloyd“, „Kaiser Wilhelm der Große“, am 26. Juni. Die große Anzahl der augenblicklich in New York weilenden deutschen Schiffe des Lloyd erklärt sich daraus, dass drei Linien dort zusammentreffen.

DER BRAND IM HAFEN VON NEW YORK (die gleiche Ausgabe der Innsbrucker Nachrichten, auf einer späteren Seite)
New York, 2. Juli. Durch den in den Docks des Norddeutschen Lloyds in Hoboken ausgebrochenen Brand wurden vier Schiffe beschädigt. Eines ist infolge der Explosion gesunken. Bisher sind 56 Leichen von Angestellten des Lloyds geborgen. Die Gesammtzahl der Todten wird auf 200 geschätzt. Man glaubt, dass unter den Opfern nicht viele Passagiere sind.

London, 3. Juli. Hier eingetroffenen Nachrichten zufolge sind beim Schiffsbrande in Hoboken 400 Menschen umgekommen und zumeinst ertrunken. Die Ursache des Feuers ist noch nicht festgestellt.

New York, 2. Juli. Der Vertreter des „Norddeutschen Lloyds“ erklärte, dass bei dem Schiffsbrande in Hoboken 125 bis 150 Personen umgekommen sind. Der Schaden an Eigenthum beträgt 5 Millionen; es ist jedoch alles versichert.

Links:
http://www.pier3.org/pier3/casualties_nytimes.html
http://www.maggieblanck.com/JPetermann/Fire.html
http://www.maggieblanck.com/Hoboken/PhotosFire.html
http://www.maggieblanck.com/Hoboken/Hoboken.html
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=ibn&datum=19000703&seite=4&zoom=2
http://de.wikipedia.org/wiki/Hoboken_(New_Jersey)


Die vollständige Marie-Lemke-Trilogie:
1) Kapitel 110
http://nygeschichte.blogspot.com/2008/07/marie-lemkes-besuch-in-new-york-1902.html
2) Kapitel 151
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/02/kaiser-wilhelm-der-groe.html
3) Kapitel 153
http://nygeschichte.blogspot.com/2009/02/great-hoboken-pier-fire-of-1900.html