Dienstag, August 02, 2011

Stand clear of the closing doors please (DING DONG)


Heute morgen auf der Autobahn ist mir das hier wieder eingefallen. Nur ein winziges Detail bei einem New York-Aufenthalt, aber ein sehr prägnantes. Das ist jetzt allerdings eher ein Stück Gegenwart als ein Stück Vergangenheit. Die wohlforme Herrenstimme, die da in der New Yorker Subway immer wieder diesen Satz von sich gibt, im Schnitt jeweils einmal pro Station, bevor die Türen schließen.

Die Sprachmelodie, in der er seinen Satz hier aufführt, ist für europäische Ohren eher ungewöhnlich. Aber einprägsam. Für mich ganz ganz eng mit dem U-Bahn-Fahren in New York verbunden. Wenn man die Videos sieht, scheint das nicht nur dem gemeinen Niederrheiner aufzufallen.















Ich habe nochmal ein klein wenig gegraben und diesen Herrn mit dem Namen Charlie Pellett entdeckt, ein gebürtiger Engländer, der seit über 20 Jahren in New York City lebt und der offenbar derjenige ist, der den Satz gesprochen hat:


kurz:
http://www.bloomberg.com/personalities/charlie_pellett/

lang:
http://www.nypress.com/article-7207-the-voice-behind-the-closing-doors-would-like-to-clear-something-up.html
Quelle U-Bahnkarte

Kommentare:

  1. Hier muss ich dir vollkommen Recht geben, es ist ein prägnantes Detail . Die Stimme nimmt man im ersten Moment gar nicht so richtig für voll (außer man fährt das erste mal mit der U-Bahn), je öfter man in New York mit der Subway fährt, je mehr entwickelt sich das ganze zu einem richtigen Ohrwurm und durch die vielen Stationen bekommt man diesen so schnell auch nicht mehr heraus.

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  2. Schaedel8:07 nachm.

    Hallo Robert, mit dem Ohrwurm liegst Du vollkommen richtig, das ist echt ein Ohrwurm. Ich habe für mich seinerzeit heimlich die Stationen gezählt, als wir am letzten Abend nochmal auf einer Linie unterwegs waren, auf der der Herr seine verbale Kunst präsentierte ("Schade, nur noch 4 Stationen bis zum Herald Square, also nur noch viermal STAND CLEAR..."). Auf allen Linien bzw. in allen Zügen macht er das ja nicht.

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