Freitag, Dezember 05, 2014

Inside the Woolworth Building again - Part 2

Fotos: Alex


Alex und ich haben inzwischen das nächste Interview abgeschlossen, so dass nun der zweite Teil der neuen Miniserie über das Innere des Woolworth Buildings auf Sendung gehen kann. Wir wünschen Euch viel Spass.

Die Fotos, die Ihr hier seht, wurden alle von Alex aufgenommen, es sei denn, sie sind durch Link zu einer anderen Quelle unterlegt.

Wer den ersten Teil verpasst hat oder sich nicht mehr erinnern kann, der folge diesem Link: 



Schaedel: Nachdem wir uns im ersten Teil der neuen Serie in eher höheren Stockwerken des Woolworth Buildings aufgehalten haben, betreten wir nun im zweiten Teil das zentrale Ziel deiner Reise, die Lobby. Vor Nine/Eleven war diese für Touristen ohne Probleme zugänglich, heute werden Gäste, die die ausufernden Ornamente betrachten wollen, leider nicht mehr gerne dort gesehen. Oder hat sich dahingehend in jüngster Zeit etwas verändert? Wie sind da deine Erfahrungen?

Alex: Es steht zwar immer noch das bekannte Schild vor der Drehtür: "Tourists are not permitted beyond this point". Wir konnten aber wie gesagt ganz normal bis zur Rezeption in der Lobbymitte gehen und uns einfach als Gäste von Roy vorstellen. Das ist sicher nicht immer selbstverständlich, je nachdem wie man aussieht oder welchen Eindruck man macht, ob man eben in das Gebäude "gehört" oder "nur" sich umschauen will. Und es kommt sicher auch darauf an, wer gerade "Lobby-Securitydienst" hat, nehm ich an.

Aber ich darf gleichzeitig voller Freude sagen: Zeiten ändern sich zuweilen! Denn man hat seit ein paar Monaten ein Einsehen und bietet jetzt tatsächlich ganz offiziell Führungen an! Unter https://www.woolworthtours.com gibts alle Informationen, und da kann man dann in der großen 90-Minuten-Tour für 45$ sogar auf die Mezzanin-Balkone der Lobby mit den Wandbildern hinauf! Außerdem wird auch das Untergeschoss erkundet, was ja immer noch ein kleines Mysterium ist. Und man kann sich in einer Privatführung (ab 10 Personen) sogar seinen Schwerpunkt selbst setzen, was man gern näher erklärt haben würde. Das nenn ich doch mal ein Wort! (Kleines Rechenbeispiel am Rande: Für eine Einzel-Privatführung nach seinen Wünschen -oder meinetwegen zu zweit- müsste man 10 mal 45$ + 50 Dollar Gebühr zahlen, also würde eine "echte" Privatführung einen genau 500$ kosten. Aber das könnte es einem fast wert sein, oder...?!) Da könnte selbst ich noch viel neues erfahren, gerade im Untergeschoß... Aber sie schreiben auch gleich: Nix Aussichtsplattform oder Dach. Naja, wir wollen ja auch nicht übermütig werden, abgesehen davon, dass ja die Plattform durch den Umbau zum Luxuspenthouse sowieso Geschichte ist. Das Dach im 29. Stock allerdings, da könnte man durchaus hin, Platz ist da ja genug, und eigentlich sind's ja sogar auch zwei, eins auf jeder Seite. Aber was soll's, freuen wir uns bitte einfach wahnsinnig, dass man jetzt auch offiziell und unter sachkundiger Führung hineinkann!


Schaedel: Die Lobby des Woolworth Buildings bietet ja eine Vielzahl an unterschiedlichen Schauwerten, darunter Mosaike, Glas und Skulpturen. Du hast ja dieses Mal sehr breitflächig dokumentiert. Hast Du Favoriten unter den dort dargebotenen Ornamenten?

Alex: Meine Favoriten sind nach wie vor die beiden großen Wandbilder auf den Balkonen, da sie zum einen überhaupt etwas "darstellen" und nicht nur Muster oder Ornamente zeigen, und das zum anderen auch noch sehr zugänglich und relativ verständlich. Und es zeigt, wieviel Wert man damals noch auf so etwas gelegt hat. Das gibts zwar durchaus auch in anderen Lobbys in deren jeweiligem Stil, da will ich schon auf dem Teppich bleiben. Das ist nicht Woolworth-exklusiv, aber durch den gewollten Kirchen-Eindruck der gesamten Lobby ist es natürlich nur folgerichtig, dass die Bilder auch so ikonenhaft-mittelalterlich gestaltet sind, als Triptychen, also dreiteilige Bilder. Und der Eindruck ist immer noch grandios, wie ich meine!




Schaedel: Ich habe jetzt einfach mal in die große Wundertüte, die Du mitgebracht hast, hineingegriffen und als erstes dieses Bild herausgeholt. Wenn ich mich richtig erinnere, findet man das Motiv etwas weiter hinten in der Lobby über einer Treppe. 

Alex: Das ist das große Deckenfenster über der Haupttreppe, die von der Lobby in die Geschäftsräume der Barclay Bank im ersten Stock führte. Da muss man seinen Kopf ganz schön in den Nacken legen, wenn man das sehen will! 


Schaedel: Wenn ich mir das so ansehe, dann würde ich als Laie ketzerisch sagen, da hat jemand Lampen an die Decke gehängt und darüber eine Art Kirchenfenster montiert. 

Alex: So sieht das für mich auch aus. Hinter den Glasdeckenelementen ist eine Beleuchtung installiert, heute wahrscheinlich Leuchtstoffröhren. Das ist ja letzten Endes ein Kirchenfenster an der Decke!! Eine Ecke ist allerdings nur sehr schwach illuminiert, als ob da was darüber wäre, das ist echt schade, denn so kann man die Wappen gar nicht richtig erkennen.

Schaedel: Was denkst Du, ist das Buntglas oder Glasmalerei?

Alex: Gute Frage! Das wäre wahrscheinlich die erste Frage, die man auf der großen 90-Minuten-Tour stellen könnte. Aber ich glaube fast, dass das im klassischen Bleiglas-Stil mit Buntglaselementen gemacht sein könnte, die durch Metallstreifen verbunden sind, wie in den alten Kirchen. Cass Gilbert traue ich sowas durchaus zu.




Schaedel: Wenn man das Bild etwas aufmerksamer betrachtet, dann erkenne ich einen stärker ornamentierten Außenring und eine schlichter gestaltete Innenfläche. 

Alex: Richtig, das macht die Wirkung auch aus, dass es eben außenherum den Rahmen mit den Verzierungen bzw. den Ländernamen und -wappen gibt, und innen ist einfach nur dieses schöne, warmgelbe Glas, das die Decke ausfüllt und der Lobby ein charakteristisches Licht spendet.

Schaedel: Gehen wir mal etwas näher ran. 




Schaedel: Wow, die Vergrößerung hat sich gelohnt, das ist ja erstaunlich detailliert, was da so weit oben an der Decke hängt. 

Alex: Allerdings, da haben sich das Stativ und eine Kamera mit großem Zoom echt gelohnt, denn sonst müsstest du schon fliegen können, um diese wundervollen Details so erkennen zu können.




Schaedel: Enorm, das hier eingelassene Wappen ist ja echt filigran gearbeitet. Kann man das vom Erdboden oder von der Treppe aus überhaupt als so detailliert wahrnehmen?

Alex: Absolut nicht, du kannst von unten mit bloßem Auge gerade so erkennen, dass da überhaupt Wappen sind! Und das macht ja auch einen weiteren Reiz dieses Gebäudes aus, vor allem natürlich der Lobby: Es gibt hier bis ins kleinste ausgearbeitete Details in jeder Ecke, und im Prinzip sind sie -ähnlich wie in den höheren Regionen eines Kathedralenschiffs- vom Boden aus gar nicht zu sehen. Ich war schon auf Umgängen in Kirchen, wo ich auch Bilder entdeckt habe, die man von unten nicht mal ansatzweise erkennen konnte. Das, genau das, macht das WB so einmalig für mich.


Schaedel: Hast Du etwas über die Bedeutung dieses Wappens herausfinden können?

Alex: Eigentlich wäre schon allein diese Glasdecke einen kleinen Bericht für sich wert, was ich auch Roy gesagt habe. Was sich da allein drin versteckt, sowohl in der Glasdecke selbst als auch außen herum, müsste man schon kartographieren, sozusagen. Es sind die damaligen bedeutenden handeltreibenden Länder der Erde, also die USA, Russland, Frankreich, Italien, Spanien und noch ein paar andere. Wir werden ja in den folgenden Bildern mal die Reihe etwas genauer unter die Lupe nehmen.




Schaedel: Erst hatte ich da "Spam" gelesen! Dann sehe ich da wieder das "W" und die Jahreszahlen "1879" und "1913". Was steckt dahinter? Bei dem "W" und bei "1913" hätte ich ne Idee. 

Alex: So vermessen, dass Frank Woolworth sein eigenes herrschaftliches Wappen gestalten hätte lassen, war er wohl dann doch nicht, daher begnügt er sich mit seinem charakteristischen "W". 1913 ist das Eröffnungsjahr des WB, klar, und 1879 begründete Woolworth sein Imperium mit seinem ersten "Five & Dime"-Laden in Utica, NY. Also stehen die zwei für Woolworth wichtigsten Daten seiner Karriere für alle sichtbar in jeder Ecke (naja, mehr oder weniger sichtbar ;-)). Nicht zuletzt auch in Deutschland gibt es ja bis heute auch immer noch Billig-Kaufhäuser unter seinem Namen, auch in Nürnberg übrigens, gleich bei mir um die Ecke! Das kannten die alteingesessenen Nürnberger immer schon als den "Wollwort", wie man hier auf gut Fränkisch gesagt hat.


Schaedel: Ja, dass man im Umgangsdeutsch gerne von Wollwort-Läden spricht, das kenne ich vom Niederrhein auch. Und anstelle von Spam steht da natürlich Spain, wozu auch das filigran gemalte Wappen gehört. 





Alex und ich haben uns entschieden, an dieser Stelle etwas zu straffen und die Bilder für sich sprechen zu lassen. 




Links sieht man das Feld für Japan. In der rechten Mitte haben wir dann Russland mit einem aufwändigen, leider aber etwas düsteren Wappen, das wohl noch das Zarenreich repräsentiert.





Es folgen Italien und das Deutsche Reich.







Auch sehr schön getroffen ist das Wappen von Frankreich:





In der nachfolgenden Aufnahme stecken direkt vier Länder. Links im rechten Winkel zueinander angeordnet nochmal das Deutsche Reiche und passend dazu Österreich, weiter rechts dann Argentinien und Brasilien. Hier befinden wir uns übrigens in dem etwas dunkleren Sektor des Deckenbildes.






Ein paar der abgebildeten Länder sind nicht in den Zoom von Alex hineingeraten. Die spüre ich über das Gesamtbild auf. Da müssen noch die Vereinigten Staaten und Großbritannien erwähnt werden sowie China, das sich an Japan schmiegt. 







  
Schaedel: Ok, dann greife ich mal wieder in die Wundertüte und hole die nächsten Leckerbissen heraus. Dieses Mal handelt es sich um Wandmalerei, so wie ich das sehe: "Labor" und "Commerce". 

Alex: "Arbeit" und "Handel", ja, meine beiden Lieblinge in der Lobby. Habe ich zwar auch schon beim ersten Mal abgelichtet, aber ich wolllte einfach nochmal davorstehen und zur Sicherheit auch nochmal fotografieren.


Schaedel: Wo in der Lobby findet man diese beiden Gemälde?

Alex: Auf den hinteren Wänden der beiden Mezzanin-Balkonebenen auf ungefähr halber Höhe, im rechten Winkel zur Achse Drehtür - große Treppe mit Uhr.


Schaedel: Hatte das einen Grund, dass Du "Labor" nur ein Foto gegönnt hast, während "Commerce" fünf Fotos abbekommen hat?

Alex: Nein, es war nur so, dass ich das Gefühl hatte, bei einem der beiden irgendwie kein gutes bzw. scharfes Bild zu bekommen, und so oft werde ich in meinem Leben kaum mehr auf diesen Ebenen stehen, also wollte ich auf Nummer Sicher gehen!





Schaedel: Fangen wir mal mit "Labor" an. Ist das in der Mitte eine Frau oder ein Mann?

Alex: Das ist die eine Säule des Kapitalismus, dem auch Frank Woolworth seinen Reichtum verdankt: die harte "Arbeit" der vielen kleinen Leute, die seine Waren herstellten, verpackten, in jeden Winkel der Welt verfrachteten und am Ende in die Regale seiner unzähligen Five & Dime-Stores einräumten. Die körperliche Arbeit ist als allegorische Figur dargestellt, und so etwas ist immer eine Frau im klassisch-griechischen "Outfit" (wie die Freiheitsstatue) bzw. hier natürlich im der Kathedralensymbolik geschuldeten mittelalterlichen Stil.

Die darstellerische Beschränkung auf die vorindustrielle Webkunst (sie hat eine Garnspule in der Hand) möchte die althergebrachte Art der Warenerzeugung darstellen, vor Erfindung der Maschinen und der industriellen Revolution. Dies ist schön gedacht, aber man erinnert sich gerade beim Thema Weben sicher auch an die traurigen Folgen, die die Umstellung von vorindustrieller Handarbeit hin zur Fabrikproduktion hatte, siehe den Weberaufstand von 1844 in Schlesien, wo die Leute sich gegen die drückende Billig-Konkurrenz aus England (erfolglos) wehrten. Das soll jetzt gar nicht gegen Woolworth gerichtet sein, aber es ist nun mal sicher eine Tatsache, dass in einem Wirtschaftssystem nicht jeder reich werden konnte und kann, am wenigsten die Arbeiter, die die ganzen Billigprodukte fertigten, die er dann massenhaft in seinen Läden verkaufte. Ich weiß natürlich nicht, wieviel er seinen Arbeitern und Angestellten bezahlte, aber nehmen wir mal zu seinen Gunsten an, dass er kein Ausbeuter war!


Schaedel: Wen stellen die beiden Jungen rechts und links dar? Und was sind das für Pflanzen?

Alex: Links hält der eine Junge ein Bündel Getreide, das die Landwirtschaft repräsentiert, rechts der andere Obst und Früchte, also zusammengenommen alles, was wächst und was man (mehr oder weniger mühsam) ernten kann. Auch wieder klassische harte "Arbeit", vor allem vor Erfindung der Landmaschinen!



Schaedel: Haben wir noch irgendwas vergessen, das Aufmerksamkeit verdient, bevor wir zum anderen Bild hinüberspringen?

Alex: Bis jetzt haben wir noch nie über den Künstler gesprochen, dem wir diese Wandgemälde zu verdanken haben: Sie stammen von Paul Jennewein (1890 - 1978), einem hochangesehenen Maler und Bildhauer, der in den USA insb. an vielen öffentlichen Gebäuden seine Spuren hinterließ. Er wanderte 1907 in die USA ein - aus Stuttgart! Einer seiner ersten Aufträge war dann auch gleich das WB. Das nenne ich mal deutsche Wertarbeit. :-)  Ich frage mich auch immer, wer wohl bei all den allegorischen Figuren Modell gestanden hat bzw. wem die Gesichter nachempfunden sind. Bei der Freiheitsstatue soll es ja Bartholdis Mutter gewesen sein. Wen Herr Jennewein genommen hat, wird aber wohl immer ein Geheimnis bleiben.


Schaedel: Vielleicht sollten wir uns mal Frau Woolworth näher ansehen :-)




 Ok, das hier ist Wandgemälde Nummer 2: "Commerce".

Alex: Das Gegenstück zur "Labor", also der "Handel", ebenfalls repräsentiert durch zwei entscheidende Objekte: einmal durch das Segelschiff als althergebrachtem Fortbewegungs- und insb. Transportmittel für Waren, andererseits durch die "moderne" Dampflokomotive.




Schaedel: Dieses Mal gibt es auch ein Close-Up von der Person in der Mitte. 

Alex: Die Lady des Handels hält, weltumspannend sozusagen, den Globus in den Händen, mit - wer hätte es gedacht - den USA bzw. ganz Amerika zum Betrachter gedreht, dem Ausgangspunkt von Frank Woolworths ganz persönlichem Imperium.




Schaedel: Der Bursche links, was erkenne ich hier? Ein Schiff und eine Schlange?

Alex: In den standartenartigen Stäben, die die beiden Jünglinge halten, finden sich ebenfalls aussagekräftige Symbole: als Aufsatz des linken Stabes, passend zur (auch damals schon) vergangenen Ära der Segelschiffe, ein Seeungeheuer, vor dem man früher wohl durchaus Angst hatte (bzw. dürfte es auch gefährliche Stürme repräsentieren, also das einzig reale "Ungeheuer" auf dem Ozean, das einen verschlingen konnte).





Schaedel: Der Junge rechts, nanu, was hält der denn in der Hand?

Alex: Außer einer die Industrialisierung, also die "neue" Zeit symbolisierende Lokomotive hält er  ebenfalls eine kleine Standarte mit dem lateinischen Motto des Prinzips der Lokomotive, "Vis inertiae", also "Die Kraft der Trägheit" im Band unten. Als Aufsatz seines Stabes trägt er natürlich das den Dampfmaschinen ihre Kraft gebende Feuer.




Schaedel: Und nochmal die Gesamtansicht. Mir fällt auf, dass da offenbar auch eine ganze Menge Blattgold an die Wand geklebt wurde. 

Alex: Allerdings, nur dass das nach 100 Jahren langsam abzugehen beginnt. Vielleicht nicht gerade an den Wandgemälden, aber an anderen Stellen auf den beiden Balkonen blättert insb. die Farbe in den Gewölbeelementen schon ganz schön ab, mein lieber Mann. Dass da niemals mal restauriert wurde, wundert mich echt sehr. Das sieht zwar fast niemand, denn wer kommt schon auf diese Ebenen, aber trotzdem. Das ist dieses Gebäudes nun wirklich unwürdig.





Schaedel: Letzte Bilder für heute. Was hast Du denn da "Weltliches" zwischen dem ganzen Kunstwerk gefunden? Einen Seminarraum?

Alex: Diese Räume bzw. Gänge liegen hinter den jeweils drei Türen, die von der gleichen Ebene innen auf die Balkone führen, also wenn man nicht aus der Lobby mit dem Aufzug hochfährt. Nur leider sind die immer abgesperrt, also muss man den Aufzug nehmen. Und auf dem Bild unten sieht man, dass es da z.B. ein "Center for Global Affairs" gibt. So nahe liegen im WB der Charme und die verschwenderische Pracht des frühen 20. Jahrhunderts und der schnöde Geschäftsalltag des 21. beieinander.







Ende des zweiten Teils des Interviews
- Fortsetzung folgt -


Einen kleinen Epilog habe ich noch. Alex hat ja eben am Anfang des Interviews das mehrstöckige Luxuspenthouse erwähnt, das zurzeit noch in der Spitze des Woolworth Buildings installiert wird und für eine unerhört teure Summe  angeboten werden soll. 

Wir sind natürlich alle gespannt auf die nächsten Bilder aus dem Inneren, es wäre nur zu hoffen, dass dort irgendwann mal wieder jemand fotografieren darf.

In diesem Zusammenhang ist mir eingefallen, das mir Michael Juroska schon vor einigen Jahren ein Video geschickt hat, in dem man ein Apartment bewundern kann, das in die pyramidenartige Spitze eines anderen historischen Wolkenkratzers eingebaut wurde. Der 100 Jahre alte Smith Tower steht allerdings nicht in New York, sondern in Seattle, aber um einen Eindruck von so einem Wolkenkratzerspitzen-Ausbau zu erhalten, passt das schon ganz gut. 






Auf mich wirkt das Leben dort oben ein wenig beengt. Es wäre den Innenarchitekten, die im Woolworth Building tätig sind, zu wünschen, dass es ihnen gelingt, mehr Raum zu schaffen. Wir werden (vielleicht) sehen.

Die Familie mit zwei Kindern, die die Räume bewohnt, sind übrigens die einzigen Wohnmieter im Smith Tower.


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