Samstag, September 05, 2015

Telharmonium Hall



In einem Buch über die Geschichte der Berliner Band "Tangerine Dream" bin ich auf einen interessanten kleinen Nebenast der Stadtgeschichte von New York gestoßen, den ich in diesem Beitrag mal kurz beleuchten möchte. 



Bei dem Telharmonium, auch Dynamophon genannt, handelte es sich um das vermutlich erste elektronische bzw. elektromechanische Musikinstrument. Es wurde von einem Herrn Thaddeus Cahill gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und zum Patent angemeldet. 




Eine erste Version des Instruments entstand schon 1900/1901 in Washington D.C., richtig Bewegung kam aber erst 1906 mit dem zweiten Instrument, ein drittes folgte 1911. Insgesamt wurden nur drei Instrumente bzw. Instrumentanlagen gebaut, was sicherlich auf die hohen Kosten, die bei dem Bau eines Telharmoniums entstanden, zurückzuführen. Die für den Bau des dritten Instruments entsprechen heute etwa 4 Millionen Dollar.

Die Photos oben zeigen jeweils nur den Spieltisch des Telharmoniums, das ganze Gerät war aber noch wesentlich größer und schwerer. 




Die größte Version wog ungefähr 200 Tonnen und es benötigte zahlreiche Güterwaggons, um das Instrument vom Erbauer zum Bedarfsträger bzw. für Konzerte von einem zu einem anderen Ort zu transportieren.

Die Masse des Instruments kam vor allem dadurch zustande, dass für die Erzeugung jedes einzelnen Tons ein Zahnradgenerator vorgesehen war, ähnlich wie in einer herkömmlichen Kirchenorgel eine Vielzahl von Orgelpfeiffen für eine möglichst komplexe Tonerzeugung vorgehalten wird. Das Telharmonium konnte wie eine Kirchenorgel auch polyphon bespielt und verschiedene Klangfarben über unterschiedliche Manuale zusammengemischt werden.




Oder, um mal einen Experten hierzu sprechen zu lassen: 
"Die Klangerzeugung arbeitete nach dem Prinzip der Additiven Klangsynthese: Für jeden Halbton existierte ein dampfgetriebener Wechselstromerzeuger in Form eines Zahnradgenerators. Diese erzeugten sinusförmige Schwingungen, deren Tonhöhe durch die Anzahl der Zähne eines Rades und seiner Drehzahl bestimmt wurde. "






Der Haken bei dem Instrument war aber der, dass es zum Zeitpunkt seiner Entwicklung noch keine Verstärker / Lautsprecher gab, so dass man die erzeugte elektromechanische Musik nur vernommen werden konnte, indem sie vom Instrument über einen Telefonanschluss zu einem Telefonhörer übertragen wurde, dem einzigen verfügbaren Instrument mit einer Art primitivem Lautsprecher. 

Der zur Wahrnehmung im Telefonhörer notwendige Schalldruck kam also direkt aus dem Instrument und nicht, wie bei heutigen elektronischen Instrumenten üblich, aus einem dazwischengeschalteten Verstärker. 












Wo mag wohl ein derart bizarres Instrument Anfang des 20. Jahrhunderts sinnvollerweise aufgestellt worden sein?

Die Antwort liegt auf der Hand: natürlich in New York City. Dort wurde im "Broadway Building" an der Nordostecke 39th Street / Broadway, also knapp unterhalb des Times Squares die sogenannte "Telharmonium Hall" eingerichtet, Die Anlage belegte dort den gesamten Keller, der Spieltisch befand sich in einem Raum im Erdgeschoss. Im September 1906 nahm das Telharmonium dann seinen "Sendebetrieb" auf.

Der Bromley Stadtatlas von 1909 zeigt das Umfeld, indem die Telharmonium Hall eingebettet war, auch wenn sie selbst nicht erwähnt wird, darunter die Metropolitan Opera in unmittelbarer Nachbarschaft.





Wegen der interessanten Photomotive in der Nachbarschaft (Metropolitan Opera, Casino Theatre) ist das Broadway Building nicht so oft abgelichtet worden. Hier sind zwei Aufnahmen, die ich finden konnte. Es handelt sich bei der ersten um das dunkle Gebäude rechts unter "Winter Garden". Die Sammlung der NYPL Digital Collections ist im Moment leider "unavailable".

Pierre P Pullis, Broadway and West 39th Street, 1918, from the collection of the museum of the city of New York



G W Pullis, 39th Street and Broadway, 1915, from the collection of the museum of the city of New York


Von dort wurden dann Telefonleitungen zu verschiedenen Bedarfsträgern in der Umgebung gelegt, die alle die Musikübertragungen des Telharmoniums abonniert hatten, darunter Louis Sherry's Restaurant, das Casino Theatre, das Waldorf-Astoria und das Hotel Astor am Times Square. 

Leider ist keines der drei Instrumente bis in die Gegenwart erhalten geblieben, ebenso sind keine Aufnahmen von einem bespielten Telharmonium bekannt. Wenn es keine technischen Schwierigkeiten gab, sollen sich die mehrstimmigen Übertragungen des Instruments sehr schön, sehr klar angehört haben. Mark Twain war ein großer Anhänger dieses Instruments.

Leider gab es wohl häufiger Wechselwirkungen zwischen den direkt nebeneinander verlegten Telefon- und Telharmoniumleitungen, mit der Folge, dass es vermehrt zu Beschwerden von Telefonkunden kam, wenn gerade Telharmoniumübertragungen stattfanden. 

Das letzte Konzert auf dem Telharmonium soll bereits 1916 stattgefunden haben. 



Quellen: 




Am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert war es gar nicht so unüblich, Unterhaltungsveranstaltungen per Telefon zu übertragen. In einem früheren Beitrag vor ungefähr einem Jahr hatten wir bereits ein ähnliches System, das sogenannte Theatrophone:
http://nygeschichte.blogspot.de/2014/07/opening-of-electrical-exposition-in-new.html


Einen sehr ausführlichen und informativen Beitrag in deutscher Sprache findet man noch hier, der anschaulich die Besonderheiten und klanglichen Probleme des mit 36 Tönen pro Oktave arbeitenden Instruments verdeutlicht:
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/die-geschichte-der-elektronischen-musik-1.html


Über die Geschichte des Telharmoniums gibt es auch eine dreiteilige Dokumentation in englischer Sprache, die ich für alle Interessierten zum Abschluss noch hinzufüge. Wer Youtube kennt, weiß, dass dort keine Videopräsenz von Dauer ist, ich hoffe dennoch, dass diese interessanten Videodokumente noch eine Weile erhalten bleiben. 













Donnerstag, September 03, 2015

NYHG - ab heute wird getwittert

Liebe Blogleser, ich selber nutzte den Mikroblogging-Kurznachrichtendienst von Twitter bisher nicht, sondern gerate nur gelegentlich an Twitter, wenn ich Online-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen lese. Trotzdem sollte man ja gelegentlich den Horizont erweitern und deshalb habe ich jetzt auch bei Twitter eine Außenstelle dieses Blogs eingerichtet, allerdings in englischer Sprache. 

Wer mag, kann sich also ab sofort auch bei Twitter über Neuigkeiten hier im Blog informieren lassen. Bitte nicht wundern, wenn dort im Moment noch nicht allzu viel Neues zu finden ist, ich habe erstmal mit ein paar alten Beiträgen herumexperimentiert, um herauszufinden, wie das ganze überhaupt funktioniert. Demnächst dann mehr, wenn es wieder neue Postings im Blog gibt. 



Achja, und bei der Gelegenheit habe ich auch mal einen verspäteten Frühjahrsputz gemacht und das alte, etwas grobkörnige Headerbild vor die Tür gekehrt und durch eine detaillierte Aufnahme von Lower Manhattan ersetzt, die man im Original bei shorpy.com finden kann. 

Sonntag, August 30, 2015

Lower Manhattan - A journey through time and space - Part 38b



n den vergangenen drei Jahren sind wir schon zahlreiche Male in die Tiefen der Geschichte von Südmanhattan abgetaucht. Mit beteiligt an der Gestaltung der Serie durch Übersendung von Material und Themenvorschlägen waren auch die Leser Arnie Merriam, Michal Juroska, Andy Frieder und JPJ.

Hier kannst Du die bisherigen offiziellen und inoffiziellen Folgen der Reihe abrufen.


Wie schnell doch die Zeit vergeht! Da habe ich die Folge 38 am 05. August angefangen, dann unterbrochen, um sie dann später fortsetzen zu wollen, und ruck zuck haben wir schon wieder den 30. August. Unfassbar. Hier gehts zum ersten Abschnitt von Folge 38:




4. Ältestes Hochhaus in Manhattan mit Stahlskelett


In Unterabschnitt 2. der Folge 38a hatte ich die Frage von Leser "Singer Building" aufgegriffen, ob das neue Potter Building, das 1886 fertiggestellt wurde, das älteste erhaltene Gebäude mit Stahlskelett sein könnte. 

Ein anonymer Leser hat daraufhin einen Kommentar hinterlassen, dass das "Washington Building" an der Adresse 1 Broadway noch älter ist und ebenfalls in der "Steel Frame"-Bauweise errichtet wurde.

Ein kurzer Sprung zurück in die Folge 5 der Lower Manhattan Saga liefert das dazu passende Bildmaterial. Hier in der linken Bildmitte das 1884 fertiggestellte ursprüngliche Washington Building in der Version mit 10 Stockwerken und ohne die prachtvolle Gestaltung des Daches:



1887 kamen dann vier weitere Stockwerke und ein riesiges Mansardendach inklusive Türmchen hinzu, die das Aussehen des Gebäudes über 35 Jahre hinweg prägten. 



In den 1920ern erhielt 1 Broadway dann ein völlig neues Aussehen, das Innere ist aber bis heute gleichgeblieben, daher könnte die Vermutung zutreffen, dass das Washington Building das älteste erhaltene Hochhaus in Stahlskelett-Bauweise ist. 

Die Diskussion ist wieder eröffnet. Wer bietet mehr?






5. Joseph Schmerbach in Lower Manhattan - Teil 2

Die Person Joseph Schmerbach ist uns ja in den letzten eineinhalb Folgen schon mehrfach begegnet. Heute kann ich einen Gastbeitrag präsentieren, den Gabriele über ihren Ur-Urgroßvater verfasst hat. Gabriele hat das Wort: 


Ein rascher sozialer Aufstieg in den schnell wachsenden amerikanischen Städten war vor allem für gut ausgebildete Handwerker möglich, denen die ungewohnte Gewerbefreiheit neue, ungeahnte Möglichkeiten bot. Manche Berufsgruppen wurden fast nur von Deutschen gestellt, etwa Bierbrauer, Landvermesser, Instrumentenbauer und Büchsenmacher.



Auch Joseph Schmerbach zeigt Unternehmergeist und eröffnet ein Boardinghouse mit Alkoholauschank in 66 Beekman Street an der Südspitze Manhattans, ganz in der Nähe der Five Points, den berüchtigten ersten Großstadtslums Amerikas im Südosten der Metropole. 




Sein Name erscheint im Manhattan City Directory ( historisches Adressbuch und Vorläufer des Telefonbuchs ) vom Mai 1857 als " Schmerbach Joseph, liquors, 66 Beekman ". Da die historischen Adressbücher nicht zwischen Wohn- und Geschäftsadresse unterscheiden, wird die Familie dort auch gelebt haben.

Die Volkszählung des Staates New York von 1855 scheint dieses zu bestätigen; der Haushalt besteht aus Joseph Shmarback (sic!), 34 und seiner Frau Gertrude, 26, 2 Kindern, 3 männlichen Logiergästen und 2 Dienstmägden. Das Haus der Schmerbachs liegt im E.D. 2 ( Enumeration District/Wahlkreis), Ward 2 ( Wahlbezirk ), NY City, NY.

Das Gebiet um die Beekman Street, auch als " the swamp " bekannt, war ursprünglich Marsch- und Sumpfland und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum für die lederverarbeitende Industrie. Am Fuß der Strasse lagen die East River Docks mit ihren Segelschiffen, Speicherhäusern, Fischmärkten, Bars, Spelunken und Bordellen. 

Spekulanten hatten die Grundstückspreise an der Südspitze Manhattans zu so astronomischen Höhen getrieben, dass um 1840 der Wert der Grundstücke etwa 1/3 der gesamten Landfläche Manhattans betrug. Die wirtschaftlich Erfolgreichen zogen allmählich in die vornehmeren Viertel im Norden der Stadt und vermieteten lieber ihre oft reparaturbedürftigen, alten Häuser, als die wertvollen Grundstücke zu verkaufen. Die neuen Mieter, meistens Einwanderer, beantragten eine behördliche Erlaubnis und konnten sich gegen eine jährliche Gebühr von $ 10,00 mit dem ständig wachsenden Strom von Immigranten als erfolgreiche Geschäftsleute etablieren.

Die Beekman Street führte zwischen den Anlegestellen New Haven S. Boats und Providence Steam B. von der South Street in ost-westlicher Richtung zur Chatham Row, die Nummer 66 lag an der Ecke von Beekman/Gold Street.

Vor dem Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges 1861 war der Verkauf von Bier und Branntwein in Manhattan so lukrativ, dass viele Logierhausbetreiber, mit oder ohne behördliche Genehmigung, am Ausschank von alkoholischen Getränken kräftig mitverdienten. Am Dienstag, dem 4.9.1855, erscheint unter der Rubrik " Crimes and Casualties " in " The New York, NY, Evening Express 1855-1856 " Joseph Schmerbachs Name in einer kurzen Mitteilung: ....





Glücklicherweise waren die Verletzungen nicht ganz so dramatisch, und Francis Scice (?) konnte noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Danach verschwand er spurlos, so dass die Justizbehörden von einer weiteren Strafverfolgung gegen Joseph Schmerbach absahen. Ob die beiden zu tief ins Glas geschaut haben und streitlustig wurden, oder ob der Logiergast seine Mietschulden nicht begleichen wollte, werden wir mit Sicherheit nie erfahren.

Am 1.5.1856 verläßt die Familie New York und läßt sich 24 Meilen nördlich in dem Dorf Hastings, einem rasch wachsenden Industriestandort am Ufer des Hudson River, nieder.


Joseph Schmerbauch wurde 1854 eingebürgert, sein Name wird zu Schmerbach angliziert, daher die abweichende Schreibweise.

Sarsaparilla = ein beliebtes, nicht alkoholisches Erfrischungsgetränk in Amerika des 19. Jhrhdts, Vorläufer der Coca Cola.




6. 66 Beekman Street


Das Haus Nummer 66 Beekman Street nahe der Südostecke der Kreuzung Beekman Street / Gold Street wurde im 20. Jahrhundert wiederholt fotografiert. 

Wir erinnern uns: Haus Nummer 66 ist nicht das Eckhaus, sondern das nächste Haus südlich davon: 




Beekman and Gold Streets, ca 1905, from the collections of the museum of the city of New York


Oben an der Nordseite des Hauses 66 Beekman Street erkennt man einen Schriftzug, der uns verrät, dass "The Old Beekman" 1827 errichtet wurde. 

Samuel Landsman, Beekman and Gold Street, ca 1915, from the collections of the museum of the city of New York


Samuel Landsman, Corner of Beekman Street and Gold Street, ca 1915, from the collections of the museum of the city of New York


Arthur Hosking, Beekman Tavern, 64 Beekman Street, Jun 27, 1921, from the collections of the museum of the city of New York



Beecher Ogden, 64 Beekman Street at the corner of Gold, 1939, from the collections of the museum of the city of New York


Beecher Ogden, 64 Beekman Street, corner of Gold Street, ca 1955, from the collections of the museum of the city of New York



Heute endet die Beekman Street an der Gold Street, die Grundstücke dahinter und die Straße wurden überbaut, wie man sieht. Die Fußgängerüberwege über die Gold Street verraten, wie die Beekman Street an dieser Stelle einst weiter verlief und wo in etwa die Position von 66 Beekman Street war.



google street view



7. Beekman Street by Edmund Gillon (1975-77)


Ähnlich wie die Spruce Street werde ich auch die Beekman Street in näherer Zukunft in den Mittelpunkt einer Folge der Lower Manhattan Saga rücken. Als kleinen Vorgeschmack gibt es schon mal Bildmaterial aus einer noch nicht so weit entfernten Vergangenheit. 

Zunächst springen wir 40 Jahre zurück in die Mitte der 1970er und schauen zusammen mit Edmund Gillon durch den Sucher der Kamera, als dieser in der Beekman Street fotografiert hat. 


Edmund Gillon, Beekman and Front Streets, ca 1977, from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Tin Building, Pier 17 at South Street, ca 1977,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, looking northwest across the rooftops of buildings on Beekman Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Fish wholesalers on South Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


 Fish wholesalers on South Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, South Street between Beekman and Peck Slip, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Carmines Bar and Grill at 140 Beekman Street, 142-144 and 146-148 Beekman Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Cart near Finest Fillet Co, 214 Front Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Fern growing on facade of 220 Front Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, 213-215 Water Street and Bowne and Co Stationers, 211 Water Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Aerial view of the buildings at 142-144, 146-148 and 150-152 Beekman Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


 220 Front Street and Milligan and Higgins Corporation at 222 Front Street, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Beekman and Front Streets, ca 1975,  from the collections of the museum of the city of New York


Edmund Gillon, Bowne and Stationers 211 Water Street, ca 1977,  from the collections of the museum of the city of New York


 Edmund Gillon, Granite rainbasin at cellar entrance to Bowne and Co Stationers, 211 Water Street,  
from the collections of the museum of the city of New York



8. Beekman Street by Barbara Mensch (1982)


Die zweite Bilderserie führt uns 33 Jahre zurück in die Vergangenheit, als die Fotografin Barbara Mensch in der Beekman Street unterwegs war. 

Barbara Mensch, Alex, Journeyman, Beekman and Front Street, May 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Carmines Bar Front Street, April 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Pakos Stand, Corner Beekman and South Streets, March 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Behrens Seafood Company, Beekman and South Street, March 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Behrens Seafood Company, Beekman and South Street, March 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Pakos, Behrens Seafood, March 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Barbara Mensch, Storefront, Beekman Street, Site of Old Fulton Market, March 1982, from the collections of the museum of the city of New York


Hier endet die 38. Folge der Lower Manhattan Saga. Folge 38a findest Du hier: 


Die übrigen Folgen der Lower Manhattan Saga kannst Du Dir ansehen, wenn Du diesem Link folgst:
http://nygeschichterucksack.blogspot.de/2012/02/lower-manhattan-journey-through-time.html


Mehr Material über Lower Manhattan, das seit der letzten Folge außerhalb der Lower Manhattan Saga veröffentlicht wurde:
http://nygeschichte.blogspot.de/2015/08/the-walk-2.html
http://nygeschichte.blogspot.de/2015/08/lost-new-york.html


manhattans-skyscrapers-from-jersey-city-ferry-boat-1941



Copper and The Knick



Die Geschichte von New York City ist nicht nur in zahlreichen Spielfilmen zu bewundern, sondern liefert offenbar auch zunehmend den Stoff für Fernsehserien. Zu den "Mad Men", die den Zuschauer über mehrere Staffeln hinweg in das New York der 1960er zurückgeführt haben, gesellen sich inzwischen weitere  Produktionen. 


Copper - Justice is brutal




Schon vor einigen Wochen bin ich über die Serie "Copper - Justice is brutal" gefallen, die im New York zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt und vom Alltag eines irisch-stämmigen Polizisten im Problemviertel Five Points in Südmanhattan handelt. Von dieser Serie wurden zwei Staffeln mit insgesamt 23 Episoden produziert. Gesehen habe ich die Serie noch nicht, aber wer Scorseses Gangs of New York gemocht hat, dem wird Copper vermutlich auch gefallen. 









The Knick




Und dann hat die liebe Kirsten mir gestern von einer Serie vorgeschwärmt, die mir bisher auch entgangen ist, weil ich seit längerem Fernsehverweigerer bin. "The Knick" erzählt vom Alltag in einem New Yorker Krankenhaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstrahlung der ersten Staffel scheint momentan gerade stattzufinden. 

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Knick








Donnerstag, August 20, 2015

Empire State Building Crash



Am 28. Juli 1945 flog ein Bomberpilot im Nebel über New York mit seiner Maschine irrtümlich in das Empire State Building, das zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt war. Das Gebäude hat den Einschlag - wie wir wissen - überstanden. Das Foto oben habe ich eben bei "The Old New York Page" auf Facebook entdeckt, das kannte ich bisher noch nicht. 







Montag, August 17, 2015

#hpf15



Für alle, die nicht wissen, was sich hinter dem #hpf15 verbirgt, auf dem der Blogautor das vergangene Wochenende verbracht hat, gibt es dank dem WDR und einslive ein kurzes Video mit Impressionen vom Ort des Geschehens.





Ich habe bei den auftretenden Künstlern im Moment keinen auf der Liste, der aus New York oder Brooklyn stammt, dafür war aber ein Urgestein der amerikanischen Musikindustrie an allen drei Tagen anwesend: Seymour Stein aus Brooklyn, New York, Gründer von Sire Records und Entdecker von Künstlern wie den Ramones, den Talking Heads und nicht zuletzt auch Madonna. 
http://nygeschichte.blogspot.de/2013/05/seymour-stein.html


Wer gerne mal in das Haldern Pop Festival hineinhören möchte, kann dieses auf der Seite des Rockpalasts tun, dort sind bereits ein paar Videos von den Auftritten am vergangenen Wochenende abrufbar, u. a. von Deus, The Slow Show, Father John Misty, Family of the year, Marcus Wiebusch, Kiasmos, Nils Frahm, Olli Schulz, Kate Tempest, Intergalactic Lovers, Mammut, Alcoholic Faith Mission, Tour of Tours, The Districts, Soak, Heißkalt, Bear's Den und nicht zuletzt von meinem Heimatdorf Haldern selbst und meiner Stammkneipe, der Haldern Pop Bar.




The Walk (2)

shared by Michal Juroska


Michal Juroska hat mich mit dem Fundstück oben auf die Idee gebracht, mal nachzuschauen, ob es neben dem vor Monaten veröffentlichten Teaser jetzt auch einen Trailer für "The Walk" gibt. Es gibt ihn (siehe unten) und der Film kommt in den folgenden Monaten in die Kinos, bei uns hier in Germany am 22.10.2015. 

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Walk_(2015_film)